YOGA SCHULT DIE EIGENE INNERE ZENTRIERUNG

Bleibe standhaft, auch im grössten Trubel 


Mit Hingabe und Fleiß wiederholen wir Yogis über Jahre unsere Asanas - sie sind wie Mantras, die wir mit Vorsatz und mit Gefühl und Versenkung wieder und wieder üben, sagt Geeta Iyengar. 

Bist du dabei wach und bereit, alles Neus und Veränderungen anzunehmen, kannst du dich spielerisch ausprobieren. Denn nicht jeder Tag ist gleich und so verändert sich mit jedem Tag dein Üben: stehst du heute ruhig und gelassen wie ein Berg, bist du heute gegenwärtig, konzentriert und kraftvoll, so kann der morgige Tag vielleicht voller Unruhe oder Müdigkeit sein. Und du bist plötzlich wie der Baum, den Stürmen und Herausforderungen des Lebens ausgesetzt. Werte nicht, übe mit Gleichmut, von ganzem Herzen. 

Besinne Dich auf die Atmung, höre den Rhythmus deines Herzen, konzentriere dich auf den Körperteil, der die Erde berührt, spüre deine innere Mitte. Mit dieser Energie dehne und hebe dich nun aus dieser Mitte, dem Zentrum, heraus, die Muskeln, Organe, Wirbelsäule und Haut. 

In deiner Yogapraxis spürst du deine Körperteile, wo sie sich befinden und die Mühe, die es machmal macht, sie zu bewegen. Lenke dann deine Wahrnehmung auf dein inneres Empfinden, so erfährst du die Balance zwischen Aussen und Innen, zwischen Körper und Geist, zwischen Kraft und Leichtigkeit. 
Bleibe standhaft, auch wenn du nur auf einem Bein stehst. Bermerke, wie die Körperspannung zunimmt, du dich aufrichtest, nach oben wächst. Das schenkt Zuversicht, Leichtigkeit und Kraft. 


Übe Yoga, wieder und wieder, strecke dich und dehne dich aus, kraftvoll und leicht. 


Übungsanleitung für Garudasana (Adler) hier

0 0
Feed