Laufen und Yoga = die perfekte Verbindung

Frühling und Sommer bringen wieder richtig Lust und Laune zum Laufen und vielleicht auch den ein oder anderen auf den Weg, der eher bis dato weniger Motivation auf Laufen hat. 


Das regelmässige moderate Laufeinheiten gesund sind und Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes Typ II, Bluthochdruck, etc. verhindern und regulieren können, ist fast jedem bekannt. Der grösste Vorteile des Laufens ist die Unkomplieziertheit, da unabhängig von Zeit und Ort und wenig Equipement, bis auf vernünftige Laufschuhe, die sollten es schon sein.

Das aber ausgerechnet Yoga das Lauftraining optimal unterstützt, ergänzt und ausgleicht, ist den wenigsten bekannt, aber es ist definitiv so. Warum das so ist, erläutern wir hier:

Yoga bringt die Basis für einen geschmeidigen, effizienten und entspannten Körper und somit auch den Laufstil. Yoga schafft nicht nur den mentalen Ausgleich, sondern auch den körperlichen Ausgleich zum Lauftraining. Die Vorteile der regelmässigen Yogapraxis sind vielfältig für den Läufer. Yoga steigert die Flexibilität, kräftigt die Muskulatur, erhöht die Knochendichte, verbessert die Blutzirkulation, die Atmung, steigert die Körperenergie, dehnt und stretcht Muskeln, Bänder, Sehnen und die gesamten faszialen Strukturen. Verspannungen der Körperrückseite werden gelöst und die gesamte Rumpfmuskulatur wird aktiviert. Die geistige und körperliche Regeneration wird in Gang gesetzt und schneller erreicht. Diese Vorteile kommen nicht nur Läufern zu gute, sondern auch allen anderen Laufsportarten, wie Handball, Fussball, Tennis, etc. und auch denjenigen die am Arbeitsplatz viel sitzen oder stehen. Spezielle Atemübungen im Yoga helfen mental auszugleichen und gelassen zu sein.

Schon nach wenigen regelmässigen Yogaeinheiten sind diese ersten körperlichen und mentalen Veränderungen wahrnehmbar und übertragen sich unmittelbar auf das eigene Training. Es gibt einfache und effiziente Yogahaltungen die direkt als Abschluss nach dem Training geübt werden können neben einer tiefergehenden Einheit auf der Matte einer guten Yogaschule.

Wichtig für Laufsportarten, wie auch für solche mit überwiegender sitzender oder stehender Tätigkeit, Dehnungsübungen für die Waden, die Beinrückseiten, die Oberschenkelvorderseiten und den Hüftstrecker. Öffnen und weiten der Flanken und Brustkorb. Kräftigung von oberen und unteren Rücken und der Rumpfmuskulatur und Artikulation der Wirbelsäule. Entspannung von Schultern und Nacken wie auch die Förderung der Regeneration und die Stabilisation für die Knie.

Da es ein Vielzahl an Übungen gibt, die wir hier nicht alle zeigen können, haben wir uns für eine Übung zur Dehnung der Wadenmuskulatur entschieden.

Wer sich selbst überzeugen möchte wie gut Yoga für Laufsportarten ist, sollte sich einfach mal zu einer Probestunde in einer Yogaschule anmelden. Oftmals gibt es spezielle Klassen für Läufer. Besonders gut geeignet ist Hatha Yoga nach Iyengar®, da hier der Focus auf das Alignment im Vordergrund steht und die Übungen und Anleitungen sehr präzise sind. Der Einsatz von speziellen Yoga-Hilfsmittel, die hier wie in keinem andren YogaStil so sinnvoll eingesetzt werden, können die Übungen auf die eigene Yogapraxis individuelle modifiziert werden und somit ein riesengrosser Benefit durch diese Yogapraxis gewonnen wird.

Anleitung Dehnung Wade - Übung Parsvottanasana hier

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